Atelier   mARTartina  Winkler 

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"   Friedrich Schiller

Kreative Ideen für Sie zusammengestellt

Ich habe hier einmal ein paar Kreativ-Ideen für Sie zusammengestellt. Lassen Sie sich anstecken von der Freude etwas Schönes selbst zu gestalten und zu schaffen. Ich wünsche Ihnen viel Freude und Spaß dabei:

Die Natur ist eine wunderbare Schatzkiste

Steine z. B sind überall in der Natur zu finden. Man darf natürlich nicht irgendwo Kistenweise Steine mitnehmen, das sollte klar sein! Jedoch, wenn Sie beim Spaziergang einzelne Steine finden, die sich zum basteln gut eignen, ist das kein Problem. Wenn Sie mehr benötigen oder wenn Sie beispielsweise mit Gruppen arbeiten möchte und somit dann doch mehr Steine benötigen, können Sie diese im Baumarkt oder Baustoffhandel erwerben. Dort bekommen Sie Kiesel meist in verschiedenen Größen und auch abgepackt in kleineren und größeren Säcken. Sie können auch ruhig versuchen, das Verkaufspersonal anzusprechen, ob man eventuell zum basteln auch kleine Mengen oder Restwaren bekommen kann.

 

Namenssteine, Kräutergartensteine,  Briefbeschwerer

Material:

Mittelgroße Steine, Acrylfarben oder Plakatfarben, zu dieser benötigen Sie dann aber noch Klarlack. Die Steine sollten auf einer Seite flach aufliegen. Die Steine in einer Grundfarbe bemalen und trocknen lassen.Danach wird der Name auf den Stein gemalt. Natürlich kann man außer dem Namen auch noch andere Dinge darauf malen, wie z.B. Sterne, Blumen, Punkte, Sonne, Wolken, Tiere, oder auch die Serviettentechnik anwenden u.s.w. Den Stein noch einmal trocknen lassen. Zum Schluss die Farben mit Klarlack fixieren. Die Namenssteine können z.B. als Tischkarten benutzt werden, für die Kinder als Namensschilder in der Schule oder Sie kennzeichnen damit Ihre Kräuter in Ihrem Kräutergarten, oder eben einfach als Dekoration auf Tischen, Fensterbänken, Regalen oder als Briefbeschwerer.

 

Steinfiguren

Material: Viele verschiedene Steine in unterschiedlichsten Größen und Formen;Kleber (einer, der auch Steine klebt, bei kleinen Steinfiguren geht das auch ganz gut mit einer Heißklebepistole);Acrylfarben oder auch Lackfarben, Lackstifte; eventuell Wolle, Stroh oder ähnliches.

Sie sollten am Anfang überlegen, welche Figuren gebastelt werden sollen, ob Arme und Beine gebraucht werden oder nur ein Kopf und ein Körper. Wichtig ist, dass der unterste Stein eine flache Auflageseite hat, damit die Steinfiguren später auch alleine und gut stehen können. Die Steine mit Hilfe von Steinkleber zu einem Körper zusammen kleben und den Kleber aushärten lassen.

Dann die Steine mit den Farben bemalen. Man kann auch alternativ z.B. Plakatfarbe nehmen und später Lack darüber streichen. Wenn die Figur noch Haare bekommen soll, kann man Wolle oder Stroh auf den Kopf kleben.



Karten selbst gestaltet - individueller geht’s nicht:

Die nötigen Bastelpapiere gibt es oft im Angebot im Discounter. Gearbeitet wurde mit Acrylfarben und Serviettentechnik. Benutzen Sie Doppelklebeband um beispielsweise Schleifenbänder oder Bordüren aufzukleben. Sticker je nach Thema mit einarbeiten. Besonders edel werden Karten, wenn Sie einen Einleger fertigen. Diesen können Sie mit Zierschnüren einbinden oder auch vorsichtig einkleben. Es macht sich auch sehr gut, wenn Sie mit Motivstanzern und Motivscheren arbeiten. Damit erhalten Sie besonders wirkungsvolle Ränder. Schauen Sie doch einmal auf Verpackungen aus Ihrem Alltag, Sie werden erstaunt sein, wie viele Motive Sie ausschneiden und mit verwenden können. Achten Sie darauf, dass die Farben harmonisch zueinander passen. Ich empfehle Ihnen nicht mehr als maximal 3 Farben, die harmonisch zu einander passen einzuarbeiten. Sinn macht auch, wenn mindestens eine "warme" Farbe dabei ist, (also rot oder gelb usw. siehe die Beispiele: Rot, weiß, silber oder: gelb, grün, gold usw.). Sie können auch kleine Aquarellbilder malen und diese auf eine Karte kleben. Ich habe hier drei kleine Beispiele gefertigt. Diese kleinen Bildchen sind nur 7 x 10 cm. Spannen Sie dazu Ihr Aquarellpapier mit Malerkreppband auf, (ich lasse immer einen gleichmäßigen Rand, der dann gleich wie ein kleines Passepartout wirkt) malen Sie dann Ihr kleines Bildchen. Gut trocknen lassen, damit es nicht wellt. Nach dem Trocknen Malerkrepp abziehen und fertig ist Ihr Bildchen zum verschenken auf Karten, als Anhänger, auf Päckchen, auf einen Brief usw. Oder Sie fertigen selbst Blättchen mit passenden Sprüchen und bringen diese auf Ihre Karte, Päckchen oder wo immer Sie jemanden eine kleine Freude bereiten möchten.

Meine Spruchkarten hier habe ich auf Aquarellpapier in eine Größe von 10 x 15 cm gefertigt. Sie können auch all diese kleinen Arbeiten als Verpackungsaufkleber für Geschenke verwenden. Es sieht hervorragend aus, wenn Sie einfaches farbiges Packpapier verwenden, weil dieses einfarbig ist, dann eine kleine selbstgefertigte Bild- oder Spruchkarte darauf und in passender Farbe ein Schleifenband gebunden und Ihr Geschenk sieht sehr persönlich und wunderschön eingepackt aus. Sie können kleine Bilder mit Sprüchen kombinieren oder Sie fertigen nur Sprüche oder eben nur kleine Bildchen und können diese vielfältig einsetzen. Auch als Tischkärtchen zum mitnehmen, wenn Sie sich Gäste einladen. Sie werden ganz sicher allerlei Möglichketen und Bewunderung finden. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Kreativität.

Deko für die Wand für Innen und auch für Außen

Sehen Sie einfach wie die Gestaltung Schritt für Schritt Form annimmt.

Die Dekorationsmöglichkeiten sind hier auch sehr vielseitig. Sie können beispielsweise anstelle der Schnur auch Bast oder farbige Wolle verwenden. Ebenso vielseitig können Sie dekorieren mit Trockenblumen, mit maritimen Motiven oder auch als Geschenk für einen bestimmten Anlass (kleine Autos, Weihnachtsdeko, Osterschmuck usw.

 

Der Kleber der Kindern schmeckt – Rezept für Kleber aus Gummibärchen

Dieser Kleber ist absolut  einfach und preiswert und schnell herzustellen. Dieser  Kleber ist – gerade für Kinder gut einzusetzen, weil er garantiert ungiftig ist.

Sie nehmen hierzu fünf bis sechs Gummibärchen und erwärme sie. Dies können Sie entweder bei ganz niedriger Wattzahl in der Mikrowelle oder in einem Wasserbad tun. Wenn die Gummibären gerade anfangen flüssig zu werden, kommt nur noch etwa die gleiche Menge an Wasser dazu, dann Beides gut verrühren und abkühlen lassen. In einem verschließbaren Glas oder einer verschließbaren Dose hält sich dieser Kleber einige Tage.

Zum Gebrauch tragen Sie den Kleber am besten mit einen Borstenpinsel auf das Papier auf. Sie können so wunderbar Papier und Pappe kleben, auch Papier auf Styropor klebt hervorragend. Und noch ein Vorteil gibt es. Dieser Kleber wellt nicht, er trocknet glatt auf.

Viel Spaß beim Kleben und Naschen?!?!

 

Der schön gedeckte Tisch - Serviettentechnik

Sie können auch Stoff mit der Serviettentechnik gestalten. Dazu benötigen Sie lediglich "Textilmedium" - erhältlich in allen Bastelgeschäften oder über das Internet, ist das gar kein Problem. Wenn der Textilserviettenkleber getrocknet ist, bügeln Sie das Motiv an. Dazu ein leichtes Tuch (ich nehme ein Geschirrtuch) über das Motiv legen und auf "Baumwollstufe" mit leichtem Druck aufbügeln. Sie können Ihre Mitteldecke oder Ihren Tischläufer dann auch bei 30°c waschen.

Sie können somit alles wunderbar auf einander abstimmen.

Ich habe hier einmal einen Mitteltischläufer gefertigt. Sie können alte Laken dazu gut nutzen. Auf Größe schneiden, umnähen und/oder an den Rändern ausfransen und dann mit der Servietten dekorieren.

Dazu habe ich Steine gestaltet, die man als Dekosteine verwenden kann, man kann Sie auch noch mit Namen versehen, dann wären das ganz individuelle "Platzkarten" die sich jeder Gast dann mitnehmen könnte und außerdem wird die Serviette bei einem draußen gedeckte Tisch gleichzeitig vom Stein gut gehalten und kann nicht davonfliegen. Die Steine stammen aus dem Baumarkt. (Diese Kieselsteine in weiß werden oft an den Hausrändern als Traufsteine verwendet). Sie können aber auch andere Steine verwenden, die Sie beim Spaziergang finden und wenn die Form passt, dann ist alles andere ein Kinderspiel. Mit Acrylfarbe streichen Sie die Steine in der Farbe (notfalls auch zweimal oder auch zweifarbig, je nach Wunsch) wenn diese gut getrocknet sind, dann tragen Sie Serviettenkleber auf, legen Ihr ausgeschnittenes (oder auch ausgerissenes Serviettenmotiv darauf, aber bitte immer nur die oberste hauchdünne Schicht der Serviette. Ganz vorsichtig versiegeln Sie dann Ihr Motiv noch einmal mit Serviettenkleber, in dem Sie eine dünne Schicht mit einem weichen Pinsel nochmal über ihr Motiv auftragen, dann alles schön trocknen lassen und fertig ist Deko-Tischstein.

Außerdem habe ich noch einen alten Übertopf auch in Serviettentechnik verschönert und angepasst.

Auf einem großen Tisch würde sich hier sehr gut eine rote Tischdecke machen, dann der Tischläufer, weiße Gedecke und rote Servietten mit den Dekosteinen.

Und wenn man ganz gut ist, dann fertigt man auch noch die Einladungskarten selbst.

Ich empfehle Ihnen, die Karte vor dem Bearbeiten mit Serviettenkleber vorher aufzuspannen. Am besten machen Sie das mit Malerkreppband. Schneiden Sie die Karte zum Schluss auf Ihre Wunschgröße, falls das Malerkrepp doch etwas das Papier beschädigt. Das Aufspannen ist wichtig, damit Ihr Kartenpapier nicht wellt. Lassen Sie alles langsam durchtrocknen und erst dann nehmen Sie das Malerkrepp ab.

Wichtig, kaufen Sie sich ausreichend Servietten, wenn Sie so ein ganzes Sortiment gestalten möchten.

Ihre Gäste werden erstaunt sein.

Motive und Anlässe gibt es reichlich. Ich denke Sie haben schon eigene Ideen.

 

Gipsmasken, immer wieder etwas ganz Individuelles

Sie benötigen:

Gipsbinden, am besten aus der Apotheke; Wasser; Fettcreme; Kosmetiktücher oder Ähnliches; Deckfarben; Pinsel; eine alte Schere; eine alte Schüssel, Abdeckplane; Klarlack; und zum verzieren nach Bedarf Perlen, Strasssteine, Federn oder andere Dinge. Gipsmasken fertigt man zu zweit. Einer erhält die Maske und der Andere gestaltet diese. Der, der die Maske bekommt, sollte sein Gesicht vorher gut mit Fettcreme einreiben. Besonders an den Haaransätzen (Stirn, Augenbrauen, Bart) sollten etwas dicker eingecremt werden oder man legt kleine Stücke Kosmetiktücher über die kritischen Stellen. Entscheiden Sie sich vorher, was für eine Maske Sie haben möchten. Nur um die Augen herum, das ganze Gesicht, mit oder ohne Augenlöcher usw. Die Person, die die Maske gestaltet, kann in dieser Zeit schon einmal die Gipsbinden in kleine Streifen schneiden und eine Schüssel mit Wasser füllen. Bei schönem Wetter, im Sommer z. B. könnten Sie diese Aktion draußen verrichten, dann haben Sie keine Probleme mit Verschmutzungen. Wenn Sie jedoch die Maske in Räumen fertigen rate ich Ihnen, damit der Arbeitsplatz sauber bleibt, eine Abdeckplane auszulegen. Das gilt für Arbeitstisch, Stuhl, Boden und die Person, die eingegipst wird. Sollte die Maske im Liegen gefertigt werden, reicht es großzügig den Boden abzudecken.

Die eingecremte Person setzt sich nun auf einen Stuhl oder legt sich auf den Boden. Die zweite Person weicht die Gipsbinden kurz in Wasser und legt sie Schicht um Schicht auf das Gesicht. Der Gips lässt sich prima verschmieren, so dass die Konturen des Gesichtes genau nachgearbeitet werden können. Wenn Sie das ganze Gesicht machen, denken Sie daran, dass die Nasenlöcher frei bleiben müssen, damit der Arme Mensch unter der Maske nicht erstickt! Tipp: Wenn Sie auch die Nase und den Mund besonders schön ausformen wollen, dann schneiden Sie einen dicken Strohhalm in drei Stücke und führen zwei Strohhalmstücke ein kleines Stück in die Nase und ein kleines Strohhalmstück in den Mund. So kann die einzugipsende Person gut atmen und die Person, die eingipst kann vorsichtig Nase und Mund gut formen. Die Maske sollte etwa 3-4 Schichten Gips haben, damit sie stabil genug ist. Haben Sie alle Schichten aufgetragen, heißt es ein paar Minuten warten, bis der Gips etwas angetrocknet ist. Um die Maske wieder ab zu bekommen, bewegt die Person unter dem Gips einfach sein Gesicht. Dadurch, dass das Gesicht eingecremt ist, lässt sich die Maske ganz einfach abnehmen. Gips- und Cremereste können Sie ganz einfach mit Wasser und Seife wieder abwaschen. Lassen Sie die Maske nun einen Tag völlig aushärten bevor Sie diese weiterbearbeiten. Nach dem Trocknen der Maske können Sie diese nach Ihren Wünschen gestalten, in dem Sie diese bemalen, bekleben, zurechtschneiden usw.

Lassen Sie die Maske nach dem bemalen noch einmal trocknen und besprühen Sie diese dann mit Klarlack, um die Farben zu fixieren. Wollen Sie die Maske weiter dekorieren, beispielsweise mit Perlen oder Glitzersteine, Federn usw. empfiehlt es sich die Maske zuerst zu bemalen, zu fixieren und dann mit erst zu bekleben. Sie können natürlich auch andere Körperteile in Gips verewigen. Sehr beliebt sind Hände, Babybäuche und auch Fußabdrücke. Aber denken Sie daran auch diese Körperteile vorher einzucremen!

 

                                            Viel Spaß beim Gestalten!