Atelier   mARTartina  Winkler 

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"   Friedrich Schiller



Ein Leben endet – Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

 „Trauer ist keine Krankheit, aber sie kann krank machen, wenn wir sie in ihrem Ausdruck behindern.“ (Jorgos Canacakis)


Wenn das Leben eines geliebten Menschen endet, geht der Trauernde den schmerzhaftesten aller Wege. Eine bleiernde Decke der Ohnmacht überschattet das eigene Leben und eine tiefe Trauer zieht ins Herz.

Jeder trauert auf seine ganz eigene Weise.

 Die Zeit allein heilt keine Wunden, nur wer die Trauer zulässt, wird Heilung erfahren.

Verwandte und gute Freunde zu haben, die zuhören können und sich dem Trauernden zuwenden, lindern den alles zerreißenden Schmerz.

Trauerbewältigung ist ein mühsamer und beschwerlicher Weg auf dem die Hilfe und der Halt, die Geduld und die Zuwendung wichtiger sind denn je.

 

Der Trauernde nimmt nicht nur von einem geliebten Menschen Abschied, es ist immer auch ein Verlust von den eigenen Wünschen von Hoffnungen, ein Abschied von dem bisherigen Leben, das sich nun neu gestalten muss.

Es ist ein Abschied von Zärtlichkeit, empfangener Liebe und Nähe, von Vertrautheit, Geborgenheit und liebgewonnenen Gewohnheiten.

 

Trauerzeit ist eine Zeit von aufbrechenden Gefühlen, Erinnerungen, Verzweiflung, Aussichtslosigkeit und Sinnleere.

Diese aufbrechenden Tiefen heißt es neu zu füllen, um der eigenen Seele wieder Stabilität zu geben. Trauerzeit wird somit auch zu einer Zeit der kleinen wachsenden Lichtblicke.

Liebevolle Erinnerungen, Wut, Trauer, Sehnsucht Schmerz, Angst und Hoffnungen können wir in kreative Arbeit hineinlegen. All diese Gefühle, die ein Trauernder durchlebt finden im kreativen Schaffen ihren ganzen Ausdruck und werden sichtbar. Das enorme Gefühlschaos, das der Trauernde empfindet, wird in Formen und Farben gebracht und befreit die eigene Seele. Die Kunst hilft uns, das Geschehene zu verarbeiten, baut innere Spannungen ab und wird sinngebend. Künstlerisch, kreativ tätig zu werden, führt Schritt für Schritt in einen inneren Frieden.

Ein guter Weg, die Trauer und dem tiefen Schmerz zu begegnen und zu verarbeiten ist das Malen.

Malen entlastet und entspannt. Wer malt hat eine Zeit für sich selbst in der man das „Bei sich sein“ wieder spürt.

Beim Malen vergisst man die Zeit, ohne etwas entstehen lassen zu müssen. Malen wirkt heilsam und kraftschöpfend.

Mit dem kreativen Schaffen erfahren wir, dass wir selbst etwas tun – das wir handeln – und wir fühlen uns dadurch weniger ausgeliefert. Wir beschäftigen uns mit etwas, mit uns, mit der Situation, mit dem Verlust, mit unserem Leben.

Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg aus dem Schmerz der Trauer.